BENSELER – Kryogene Entgratung

Kryogene Entgratung

Bei der Kryogenen Entgratung werden die Bauteile in einer Strahlkammer durch das Einspeisen von flüssigem Stickstoff abgekühlt. Die Arbeitstemperaturen können an der Bauteiloberfläche bis zu -150°C erreichen. Durch das Abkühlen der Bauteile wird die Oberfläche versprödet. Im Anschluss werden die Werkstücke mittels beschleunigtem Kunststoffgranulat beaufschlagt. Die hart versprödeten Grate brechen hierdurch ab. Die Bearbeitung in diesem Verfahren kann als Schüttgut oder Setzware erfolgen. Diese Technologie eignet sich für Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere, Leichtmetalle, Verbundwerkstoffe, Zink-Druckguss- und Kupfer-Zink-Legierungen.


Vorteile:

• Entfernung von außenliegenden (in Sonderfällen auch innenliegenden) Graten möglich.
• Dieses Verfahren gilt als sehr umweltfreundlich.
• Kein Materialverschleiß, da hierbei nur die Gratfahnen abgeschlagen werden.
• Vorteile gegenüber TEM:
- Kein Bauteilverzug / keine Verformung
- Keine Oberflächenbeeinträchtigung; hohe Oberflächenqualität
- Keine Gefügeumwandlung


 
 
 
 
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