Als Christian Fink im Jahr 2011 zu BENSELER kam, stand für ihn ein echter Neuanfang an. Ursprünglich ausgebildeter Großhandelskaufmann, hatte er zuvor in einem Großraumbüro gearbeitet – auf Dauer wurde ihm diese Tätigkeit zu eintönig. Über einen guten Bekannten erfuhr er von BENSELER, gab spontan seine Bewerbung ab und startete kurz darauf als Anlagenführer im Schüttgutbereich in Markgröningen. „Das ging damals wirklich von heute auf übermorgen“, erinnert er sich rückblickend.
Christian Fink begann an einer kleinen, von einer Person bedienten Anlage, lernte schnell und suchte bald nach mehr Verantwortung. Es folgte der Wechsel auf eine größere, zweimannbediente Schüttgutanlage. Eigene Verbesserungsvorschläge brachte er früh ein – teils wurden sie umgesetzt, teils scheiterten sie an technischen Grenzen.
2013 folgte der Schritt in das neu aufgebaute Gestell‑Tauch‑Schleuderwerk (GTS) am Maulbronner Weg in Markgröningen. Nach einer kurzen Übergangszeit im Versand wurde er vom heutigen Meister, Herrn Marquardt, in die Vorbehandlungsanlage eingelernt – zunächst als Vertretung, anschließend dauerhaft in der Bedienung.
Seit 2015 arbeitet Christian Fink nun in der Gestelltechnik Tauch‑Schleuder am Standort Maulbronner Weg und führt dort die Anlage inklusive des zugehörigen Teams. „Was mir besonders gefällt: Kein Tag ist wie der andere. Herausforderungen gibt es ständig – und genau das motiviert mich“, sagt er.
Seine Entwicklung verdankt er auch der Unterstützung seiner Vorgesetzten: „Herr Marquardt gibt mir immer die Chance, Neues zu lernen und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Und Herr Bangert hatte mein Potenzial früh erkannt, mich gefördert und aktiv nach mir geschaut. Das hat mir enorm geholfen.“
Das Thema Verbesserungsvorschläge ist für ihn bis heute zentral. Während zu Beginn vieles informell umgesetzt wurde, werden Ideen inzwischen systematisch geprüft und wenn umgesetzt auch honoriert – manchmal sogar hoch. 2018 erreichte Herr Fink den zweiten Platz bei einem unternehmensweiten Gewinnspiel rund um Verbesserungsvorschläge.
Sein Rat an Kolleginnen und Kollegen: „Augen und Ohren offen halten und keine Scheu haben, Vorschläge anzusprechen – mehr als ein ‚Nein‘ kann man nicht bekommen. Jede Idee wird ernst genommen.“ Wenn Sprachbarrieren bestehen, hilft das Team: Er selbst hat bereits Vorschläge für Mitarbeitende formuliert, damit gute Ideen nicht verloren gehen.
Privat lebt Christian Fink mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Großbottwar. Nach einem Zwischenstopp in Markgröningen zog es ihn 2016 zurück in die Heimat. Der Ausgleich zur Produktionsumgebung ist ihm wichtig – ebenso wie das Miteinander im Team, das ihn jeden Tag neu motiviert. Für Christian Fink ist klar: Stillstand kommt nicht infrage – weder für ihn noch für seine Anlage.
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