Neue Anlagen zur PVD-Beschichtung und UV-Lackierung

BENSELER schafft Alternative zur galvanischen Verchromung

Markgröningen / Bogen, 16. Dezember 2011. Die BENSELER-Firmengruppe investiert weiter. Am Standort Bogen entstehen bis März 2012 eine neue Inline-Anlage für Plasma-Vakuum-Beschichtung (PVD) sowie bis Juli 2012 eine neue Anlage für UV-Lackierung. Gemeinsam bilden sie einen geschlossenen Prozess und sorgen für eine noch höhere Produkt- und Prozessqualität. Typische Anwendungsfelder sind markenprägende Kunststoffteile im und am Auto.

Im Zusammenspiel mit einem UV-Decklack ist die PVD-Beschichtung eine attraktive Alternative zur galvanischen Verchromung – und übertrifft in einigen Bereichen sogar ihre Produkteigenschaften. So bietet die Technologie eine noch größere Farbvielfalt. Sie ermöglicht beispielsweise, den Metall-Look von Kunststoffteilen wie Kühlergrill-Blenden, Zierleisten oder Markenemblemen zu nuancieren. Zudem zeichnet sich die Kombination der beiden Verfahren im Ergebnis durch eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit aus. Schlüsselkratzer oder sonstige Beschädigungen an den chrom-farbigen Elementen werden weitestgehend verhindert.

„Durch die hohe Strapazierfähigkeit gepaart mit der großen Farbvielfalt verhilft das Zusammenspiel von PVD-Beschichtung und UV-Decklack Kunststoff-Elementen in Chrom-Optik am Auto zu einer ganz neuen Qualität“, erklärt Dr. Mathias Mühleisen, Geschäftsführer BENSELER Beteiligungen GmbH & Co. KG. Vor allem die Produktdesigner dürfte dies freuen. Sie haben nun noch mehr Möglichkeiten, mit Details in exakt nuanciertem Chrom-Look die Markenprägung im Interieur sowie an der Karosserie zu unterstützen.

In Bogen arbeitet BENSELER bereits seit fünf Jahren mit der Kombination aus PVD-Beschichtung und Lackierung. Die beiden gerade entstehenden Anlagen steigern die Effizienz und die Kapazitäten nun um ein Vielfaches.