Sächsische Industrie mit guten Chancen für die Jugend

Frankenberg/Chemnitz/Dresden, 12.03.2008 (newsropa.de) - Für den Beschichtungs- und Entgratungsspezialisten BENSELER in Frankenberg, ein Unternehmen der BENSELER-FIRMENGRUPPE mit Sitz in Markgröningen, gehört der enge Kontakt zu Schulen und Hochschulen seit Jahren zum Erfolgskonzept, wenn es um die Gewinnung von Fachkräften geht. Mit Tagen der offenen Tür, Schnupperpraktika oder Aktionen wie dem Girl's Day macht das Unternehmen junge Leute neugierig. "Das wirkt sich sehr positiv auf die Zahl und die Qualität der Bewerbungen für unsere Ausbildungsplätze aus", sagt der Geschäftsführer Dr. Wilfried Müller in Frankenberg. Das Unternehmen steht damit beispielhaft für das Thema des diesjährigen Info-Marktes des Bildungswerkes der Sächsischen Wirtschaft gGmbH (bsw), der bereits zum 20. Mal stattfindet.

Die Jubiläumsveranstaltung zeigt am 13. März in Chemnitz Wege auf, wie die Jugend an die sächsische Wirtschaftsregion gebunden werden kann. "Wir stellen die Zukunftsbranchen vor, Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Unternehmen und Schulen und hören Erfahrungsberichte von Firmen und Auszubildenden", so Heiko Prötzsch, bsw-Geschäftsführer. Außerdem geht es um Projekte und Lösungsansätze zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. "Wir beteiligen uns an dem Bundesprogramm JOBSTARTER. Rund 200 zusätzliche Ausbildungsplätze in der M+E-Industrie, aber auch in der Textilbranche sind so entstanden. Damit sind wir bundesweit Spitzenreiter", erläuterte Prötzsch.

Empfehlen würde er einen Ausbildungsberuf in der Metall- und Elektroindustrie. "Kein anderer Bereich wächst so stark und hat einen so großen Bedarf an Nachwuchsfachkräften. Damit setzt man auf eine sichere Zukunft", betonte Prötzsch. Die M+E-Industrie schafft seit zehn Jahren kontinuierlich neue Arbeitsplätze. Seit 1997 sind rund 45.000 neue Jobs entstanden. Sachsenweit werden jedes Jahr etwa 5.000 Azubis gesucht, die nach der Lehre zu 90 Prozent übernommen werden.

BENSELER bildet vor allem Verfahrenstechniker für Beschichtungstechnik und Mechatroniker aus. Gute Chancen finden auch Ingenieure, die oftmals bereits im Studium in das Unternehmen eingebunden sind und dann von Anfang an eigenverantwortlich arbeiten. "Wir haben in den letzten zehn Jahren 12 junge Absolventen eingestellt und 34 Lehrlinge ausgebildet, darunter auch 12 Mädchen. Ich kann junge Frauen nur ermuntern, sich diese Berufe genau anzuschauen. Sie sind eine gute Chance auf einen interessanten Berufsweg hier bei uns in Sachsen", so Müller.

Nähere Informationen:
www.bsw-ggmbh.de
www.benseler.de
www.zukunftstage.de


Quelle: SACHSENMETALL 12.03.2008 - Sandra Jäschke